Sport 2000 Sprenger in Schongau

Beim Betreten von „Sprengers Sportland“ fällt sofort die harmonische Verbindung aus moderner Transparenz und alpiner Gemütlichkeit auf.

Ebenfalls für eine helle Wohlfühlatmosphäre sorgt die über 50 Meter lange Glasfront, die den Store mit natürlichem Licht flutet und ein offenes, einladendes Ambiente schafft. Kunden erleben eine klare, intuitive Warenstruktur, die durch den Einsatz von regionalem Echtholz und einem warmen Linoleumboden in Eichenoptik ergänzt wird.

Ein besonderes Highlight ist die visuelle Hommage an die Heimat:
Eine kunstvolle Bergsilhouette im Kassenbereich schlägt die Brücke zum bayerischen Pfaffenwinkel und verleiht dem Store eine unverwechselbare, lokale Identität. Ergänzt wird dieses Wohlfühlambiente durch eine integrierte Kaffeebar, die zum Verweilen einlädt.
Zu unserer Storyline

Daten & Fakten zum Projekt

Jahr & Storegröße

Die Umsetzung erfolgte 2025 auf insgesamt 650 qm.

Storekonzept

Das Sport 2000-Formatkonzept – eine Verkaufsfläche, die das Markenversprechen konsequent in den Raum übersetzt und Sortimente klar inszeniert.

Leistungen

Ganzheitliche Projektplanung, Upcycling und Ladenbau.

Tradition neu formatiert

Die zentrale Herausforderung bestand darin, das standardisierte, europäische Sport-2000-Format als Pilotprojekt nach Deutschland zu bringen, ohne dabei den traditionellen Charakter des seit 1993 bestehenden Standorts zu verlieren.

Es galt, auf 650 m² eine hocheffiziente, saisonal flexible Verkaufsfläche zu schaffen, die technische Innovationen architektonisch integriert und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität massiv steigert. Außerdem sollten wir mit Upcycling arbeiten.

Aus fünf Altsystemen wird ein neuer Store

Das neue Store-Layout schafft ein lebendiges Zusammenspiel aus funktionalen Strukturen und emotionaler Markenerzählung. Durch die gesteigerte Erlebnisqualität konnte nicht nur die Kundenbindung vertieft, sondern auch der wirtschaftliche Erfolg signifikant gesteigert werden.

Metallkomponenten aus fünf verschiedenen Altsystemen wurden technisch geprüft und durch Upcycling in das neue Design überführt.

Auch vorhandene Kassenmöbel wurden durch neue Verkleidungen und Materialakzente modernisiert. Dabei haben wir Elemente eingebaut, die die individuelle Händler-DNA aufgreifen und das modernisierte Store-Konzept mit einer persönlichen Note unterstreichen.

Der Store wurde als Benchmark für den Sportfachhandel in der Region bezeichnet und setzt das Formatkonzept von Sport 2000 erstmals um.

Das Ergebnis ist ein hochmoderner Store, der durch maximale Flexibilität besticht: Die Betreiber können die Warenpräsentation durch das modulare Rückwandsystem jederzeit an saisonale Schwerpunkte anpassen. Die Inhaber Sonja Sprenger und Sebastian Lotz zeigten sich begeistert von der gelungenen Umsetzung, die ihre individuellen Vorstellungen perfekt integriert und durch erstklassige Qualität überzeugt.

Kein Systemstore, ein Sportland

Die „Handschrift“ der Familie Sprenger blieb trotz internationaler Systemvorgaben das Herzstück des Entwurfs.

Wir haben die regionale Verbundenheit der Händler durch den bewussten Einsatz von Holz aus der Umgebung sowie durch die markante Bergsilhouette gestärkt. Die Händler-DNA zeigt sich vor allem in der Verbindung von technischer Kompetenz (Service-Bereiche für Ski, Tennis und Running) und menschlicher Nähe, die wir durch Zonen wie die Kaffeebar und Test-and-Try-Elemente räumlich übersetzt haben.

So ist kein anonymer Systemstore entstanden, sondern ein „Sportland“, das authentisch zu Schongau und dem Händler passt.