Viele Symptome, eine zentrale Ursache: Lärm

Frühverrentung, hohe Krankenstände, fehlende Konzentration, ausbleibende Lernerfolge. Lärm kann dafür eine zentrale Ursache sein – moderne Lernformen wie Gruppenarbeit, offene Settings und Integration digitaler Medien werden von Akustikbedingungen in Klassenzimmern meist nicht unterstützt.

Wir glauben: Lernräume, die Pädagogik, Nutzung und Akustik zusammendenken, schaffen die Grundlage für eine ganzheitliche Lösung.

Die Zahlen sprechen für sich.

Frühverrentung

Nur noch rund 15 % aller Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen in Bayern gehen regulär in den Ruhestand ¹ – vor zehn Jahren waren es noch über 60 % ². Lärm ist dabei kein Randfaktor, sondern einer der meistgenannten Belastungsgründe.

Lärm ist für Lehrkräfte ein zentraler Belastungsfaktor

Negative Effekte für SuS

Zu viel Lärm wirkt sich bei Schülerinnen und Schülern nachweislich negativ auf Spracherwerb, Sprachverständnis, Konzentration, kognitive Fähigkeiten, Arbeitsgedächtnis und Sozialverhalten aus.

Der Problemfaktor „Lärm“ ist evident

Die akustische Situation in deutschen Klassenzimmern lässt zu wünschen übrig.

93 von 100 Klassenzimmern verfehlen den Akustik-Sollwert. Das zeigt eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Akustik unter mehr als 2.100 Schulen. Die Datenlage ist eindeutig – gehandelt wird noch zu selten.³

Wachsende Herausforderungen

Die räumliche Belastbarkeit stößt an ihr Limit.

Klassischer Frontalunterricht kommt bereits an seine Grenzen, wenn die Lehrenden von Geräuschquellen im Klassenraum gestört werden. Dieser kaskadierende Überlagerungseffekt wird durch den zunehmenden Einsatz moderner Lernformen wie Gruppenarbeiten, offenen Settings und digitaler Medien exponentiell verschärft. Die daraus resultierende Intensivierung der sog. „Lärmhölle“ verstärkt die negativen Auswirkungen um ein Vielfaches. 

Fakt ist: Nur 7 % der deutschen Klassenzimmer erfüllen den strengsten Akustik-Sollwert – obwohl die Datenlage seit Jahren eindeutig ist. Das ist kein Randproblem.

Dr. Christian Hilz,
Geschäftsführer

Zeit zu handeln

Dr. Christian Hilz
Geschäftsführer

Lärm das lauteste Problem im Schulalltag

Der Schulalltag in Deutschland steht vor einer wachsenden Belastung und sie ist hörbar. Lehrkräftemangel, gesundheitsbedingte Ausfälle und sinkende Unterrichtsqualität haben viele Ursachen. Eine der zentralen, aber am wenigsten beachteten: die akustische Situation in deutschen Klassenzimmern.

Drei Faktoren. Ein wirksamer Raum.

Gute Lernräume entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sie entstehen durch das Zusammenspiel von Pädagogik, Gestaltung und Raumqualität. Unser Ansatz folgt einem klaren Zieldreiklang, der im Expertenforum „Moderne Lernräume im Lichte der digitalen Transformation“ entwickelt und erprobt wurde.

Innovative pädagogische Konzepte

Die Pädagogik muss das Design des Raums bestimmen – nicht umgekehrt. Differenzierung, Inklusion und Digitalisierung sind keine Trends, sondern längst Realität im Schulalltag. Räume, die diesen Anforderungen nicht gerecht werden, bremsen selbst die besten pädagogischen Konzepte aus – bevor der Unterricht überhaupt beginnt.

Attraktive Lernumgebungen

Flexibel, selbstbestimmt, motivierend. Räume, die verschiedene Lernsituationen ermöglichen: vom konzentrierten Einzelarbeiten bis zur Gruppenarbeit, vom Rückzug bis zur Präsentation. Emotionale Lernräume wie Höhle, Lagerfeuer, Berggipfel oder Wasserloch sind dabei mehr als Metaphern. Sie beschreiben, welche Qualitäten ein Raum bieten muss, um Lernende wirklich zu erreichen.

Raum als wirksamer Rahmen

Akustik, Licht, Farbe, Klima, digitale Infrastruktur, die unsichtbaren Faktoren, die Konzentration und Wohlbefinden entscheidend beeinflussen. Allein durch akustisch wirksames Mobiliar lässt sich die Nachhallzeit im Klassenraum um bis zu 65 % reduzieren.

Was Expertinnen und Experten sagen

Das Innovationsklassenzimmer: Schnaittach

An der Mittelschule Schnaittach haben wir gemeinsam mit Lehrenden und Schulverantwortlichen ein Musterklassenzimmer entwickelt, das zeigt, was möglich ist. Gesund, digital, flexibel und akustisch durchdacht.

Das Ergebnis: Eine Nachhallzeit von 0,45 s, weit unter dem gesetzlichen Grenzwert. Ein Raum, der Lernen wirklich unterstützt.


Zum Schnaittach Leuchtturmprojekt

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Das Möbelkonzept hinter dem Raum

takerspace ist mehr als Möbel.

Es ist der pädagogisch durchdachte Baustein für akustisch wirksame, flexible Lernwelten – für jede Altersgruppe, jeden Raum, von der Vorschule bis zur Berufsschule.
takerspace entdecken

Inspirationen

Manchmal sagt ein Bild mehr als jede Beschreibung.

Unsere Inspirationen zeigen, was möglich ist – Räume, die Lernende wirklich begeistern und Lehrende spürbar entlasten. Gewöhnliche Klassenzimmer, die zu Orten werden, an denen Lernen Freude macht.
Zu den Inspirationen

Bis zu 65 % weniger Nachhall.

Werte leben, Verantwortung übernehmen.

93 von 100 Klassenzimmern verfehlen den Akustik-Sollwert. Die Datenlage ist eindeutig – es ist Zeit zu handeln.

Überzeugen Sie sich selbst

Gute Akustik ist die Grundlage für echte Motivation

Schule neu denken

Die Pädagogik muss das Design der Lernräume bestimmen. Flexible, akustisch durchdachte Räume unterstützen neue Lernkonzepte – und machen sie erst möglich.

Jetzt neu denken

Wie klingt Ihr Klassenzimmer? 

Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, was Ihr Raum akustisch und gestalterisch leisten kann. 

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Dr. Christian Hilz
Geschäftsführer + CEO
Telefon +49 8463 902-XXX
E-Mail info@trend-interior.de

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Quellenangaben: ¹ vgl. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Drucksache 19 / 3158, 27.09.2024.; ² vgl. BLLV, 14.10.2024; ³ Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V., 4a, Jahrestagung 2023, S. 51-54