takerspace überzeugt Bildungspolitik: Tobias Gotthardt zu Besuch bei trend interior

Greding, 27.09.2023

Tobias Gohardt, amerender Vorsitzender des Bildungsausschusses des Bayerischen Landtags, informiert sich in Greding über takerspace und ist begeistert!

Nachdem sich Mitte August 2023 bereits eine hochrangige Delegation aus dem Bayerischen Wirtschafts- und Kultusministerium bei trend interior in Greding über das neue Schulmöbelkonzept „takerspace“ informiert haben, wollte sich Tobias Gotthardt, amtierender Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Kultus im Bayerischen Landtag, am 17.09.2023 ebenfalls ein Bild von den neuesten innovativen Kreationen für Klassenzimmer und Schulaulen von trend interior machen. Der Rother Landrat Ben Schwarz, Ideengeberin Ulrike Hölzel (Direktorin der Grundschule Feucht), Joachim Schnabel (Leiter des Schulamts Nürnberger Land), Bernd Krämer (Sachgebietsleiter am Landratsamt Roth für Schul- und Bildungswesen) und die leitende Schulamtsdirektorin der Schulämter Landkreis Roth und Stadt Schwabach, Antje Döllinger, nahmen ebenfalls an diesem Austausch teil.

Alle Anwesenden zeigten sich begeistert von der inhärenten Philosophie von takerspace. Letztendlich gehe es darum, auch in bestehenden Klassenzimmern und Schulräumen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften Möglichkeiten für einen individualisierten und differenzierten Unterricht zu bieten. takerspace könne Schulräumen wieder die „Magie des Dritten Pädagogen“ verleihen. Gotthardt lobte die Farb- und Formgebung der Möbelelemente: „Die Module strahlen mit ihren dezenten Farben und Wabenformen eine ungeheure Ruhe aus, es ist ein Ort, an dem man sich in unserer schnelllebigen Welt einfach wohlfühlt.“ Positiv überrascht zeigt sich Gotthardt von dem guten Preis-/Leistungsverhältnis von takerspace. So könnte takerspace eine durchaus interessante Option bieten, Individualisierung und Differenzierung in bestehenden Schulen und Schulräumen adäquat umzusetzen. Auch ohne einen Schulneubau ließen sich diese Ziele mit takerspace erreichen.

In einer anregenden Diskussion bestand schnell Einigkeit hinsichtlich der Anforderungen an Schulmöbel in der Zukunft und der besonderen Vorzüge von takerspace. Kinder bräuchten andere Räume zum Lernen, sie benötigten im Klassenraum auch Rückzugsmöglichkeiten, um Aufgaben individuell – einzeln oder in der Gruppe – lösen zu können. Darin liege auch die Begründung für die wabenförmige Anordnung der einzelnen Nischen: Hier ist Platz für Einzel- oder Partnerarbeit. Sollte in einer größeren Gruppe gearbeitet werden, lässt sich im Handumdrehen eine Bank aus der Wabe herausnehmen und frei – je nach Belieben – im Raum platzieren. takerspace adressiert mit dem Anspruch an selbstverantwortliches Arbeiten die ganze Bandbreite der Schülerschaft, vom Hochbegabten bis zum Schüler mit Förderbedarf. Außerdem ließen sich in die Wabenstruktur auch gut unterschiedlichste Medien, wie ein Touchscreen oder die altbewährte Schultafel, integrieren.

takerspace könnte des Weiteren der „analoge Booster für die Digitalisierung an Schulen“ werden. Digitalisierung an Schulen wird nicht nur von einer technologischen Dimension (z. B. Glasfaseranschluss, Tablet) bestimmt. Der Erfolg der Digitalisierung hänge wesentlich vom wirksamen Zusammenspiel von Technologie und differenzierten räumlichen Angeboten wie takerspace ab. Mit bestehenden auf den Frontalunterricht ausgerichteten Lehrkonzepten wird Digitalisierung an Schulen höchstwahrscheinlich scheitern.
Durch den ab dem 01.08.2026 gesetzlich verpflichtenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter ändern sich zwingend die Anforderungen an „gute“ Schulmöbel. Hier könnte takerspace wertvolle Beiträge leisten, um bestehende Räumlichkeiten in den Schulen sinnvoll an die neuen gesetzlichen Vorgaben anzupassen.

Der Geschäftsführer von trend interior, Dr. Christian Hilz, berichtete von der sehr guten Resonanz auf takerspace. So hätten sich u. a. auch schon renommierte Schulen, welche beim Deutschen Schulpreis prominent vertreten waren und sind, bei ihm gemeldet. Das Interesse von Schulen, sich noch aktiv an der Testphase von takerspace einzubringen, sei sehr groß.

Abschließend zog Gotthardt ein sehr positives Resümee: takerspace sei ein Musterbeispiel für die Innovationskraft von mittelständischen Unternehmen „made in Bavaria“. Durch die Einbindung der Pilotschulen werde auch sichergestellt, dass die pädagogischen Anforderungen von Beginn an in die Entwicklung von neuen Schulmöbeln integriert werden. Gotthardt sagte seine weitere Unterstützung zu. So wolle er takerspace in die von ihm und Kultusstaatssekretärin Anna Stolz ins Leben gerufene Initiative „Raum für Bildung“ integrieren.